Liebe Freundinnen und Freunde der AIDS-Hilfe Rheinland-Pfalz e.V.,
sehr geehrte Damen und Herren!

Zu Beginn möchte ich allen Mitgliedern der Aids-Hilfe Trier e.V. für ihre engagierte Informations-, Beratungs- und Unterstützungsarbeit, die Menschen mit HIV und Aids eine wertvolle Hilfe ist, danken.

Mit ihrem Engagement leisten sie wichtige Aufklärungs- und Präventionsarbeit und setzen sich gegen die gesellschaftliche Ausgrenzung der Betroffenen ein.

Auch danke ich Allen, die sich durch tatkräftige Hilfe, durch kreative Ideen und durch ihre Spendenbereitschaft an der Hilfe für Menschen mit HIV und Aids beteiligen.
Es gibt eine Vielzahl engagierter Menschen und Institutionen, die in vielen tag-täglichen Hilfen, Besuchen, Gesprächen, Beratungs- und Unterstützungsangeboten und vielem anderen mehr zum Ausdruck bringen, dass ihnen an HIV/Aids erkrankte Menschen wichtig sind.

Unsere Gesellschaft braucht Menschen, die mit ihrem guten Tun beeindruckende Zeichen der Solidarität und Mitmenschlichkeit setzen.
Vor allem braucht unsere Gesellschaft Menschen, die mit ihrem Engagement unsere Gesellschaft menschlicher machen, weil sie einen Geist des Miteinanders und Füreinanders leben.
Ich finde es beeindruckend und bewegend, wie die Aids-Hilfe Trier e.V. mit der „Nacht der Solidarität" seit dem Jahr 2006 zusammen mit einem Netzwerk von Kooperationspartnern aus Politik, Gesundheit, Wirtschaft, Kirche, Kultur und Vereinen sowie vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern ein wichtiges Zeichen der Mitmenschlichkeit setzt.
In Trier, wie auch in 80 weiteren Städten in Deutschland, wird mit der „Nacht der Solidarität" eine Botschaft an die mit HIV/Aids erkrankten Menschen vermittelt, die mit Empathie, Wertschätzung, Respekt, Solidarität und Toleranz ausgedrückt wird:
„Ihr seid und wir lassen Euch nicht alleine!"

Mit der „Nacht der Solidarität 2010" setzen wir gemeinsam solidarisch mit allen HIV-Infizierten, AIDS-Kranken und deren Angehörigen, Freundinnen und Freunden ein Zeichen gegen das Totschweigen der Immunschwäche und ein Zeichen für Mitmenschlichkeit und Verbundenheit mit allen Betroffenen.
Die Arbeit, die die AIDS-Hilfen seit den 80er Jahre vor Ort leisten, ist der Inbegriff humanitären Handelns. Sie war immer davon geleitet, Menschen, die von der Gesellschaft als krank stigmatisiert wurden, eine Anlaufstelle zu bieten und ihnen Mut zu machen. Diese Aufgabe war nicht immer leicht, gerade in den Anfangsjahren, als man über HIV und AIDS wenig wusste.

AIDS ist nach wie vor eine lebensbedrohliche Erkrankung.
In den 80er musste gegen die Diskriminierung und Stigmatisierung von HIV-Infizierten gekämpft werden. Heute liegt der Schwerpunkt darauf, den Menschen wieder ins Bewusstsein zu rufen, dass die HIV-Infektionen trotz Präventionskampagnen weltweit immer noch ansteigen – auch in Deutschland.
Unterstützen Sie die Initiatoren, die vielen mitwirkenden Kooperationspartner, aber auch die Betroffenen durch Ihre Spende, durch Ihren Besuch, durch Ihr Interesse, durch Ihr Zeichen der Mitmenschlichkeit bei der „Nacht der Solidarität".

Ich danke allen Beteiligten, die seit vielen Jahren so engagiert ihre Solidarität für Menschen mit HIV und Aids zum Ausdruck bringen und wünsche Ihnen weiterhin Mut und Kraft.
Der Veranstaltung, für und im Sinne der Betroffenen, wünsche ich viel Erfolg.